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Gemeinsam gegen Intolleranz
 

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29.01.2015

"Glück ist selten etwas, das man erlebt, sondern meist etwas, an das man sich erinnert."

29.1.15 19:51, kommentieren

OMG, endlich ist er da ! *_* schnell angucken!

29.1.15 14:31, kommentieren

Der Tod und seine Nähe

Aufgrund meiner Depression und meiner, manchmal lebensmüden, Einstellung habe ich mich oft mit dem Tod auseinander gesetzt.

Der Tod ist für mich nichts angsteinflößendes. Ich habe mich schon oft damit auseinander gesetzt. Ich hatte sehr viele Träume in denen entweder ich oder Menschen die mir Nahe standen gestorben sind. Es war grausam und sehr verletztend und so kam ich langsam ins Grübeln was den Tod angeht. Ich habe keine Angst vor dem Sterben. Wenn ich heute nicht sterbe, dann sterbe ich morgen und wenn ich morgen nicht sterbe, dann vielleicht irgendwann. Diese Einstellung hat mir sehr viel Kraft gegeben und Mut jeden Tag zu leben, die Kleinigkeiten zu sehen und nichts zu überstürzen. Alles braucht seine Zeit und wenn meine Zeit abgelaufen ist, dann ist sie das eben. Ich setze mich auch nicht unter Druck, jetzt alles schaffen zu müssen, was ich mir für mein Leben vorgenommen habe. Ich versuche einfach jeden Tag zu leben als wäre es mein letzter. Es macht Spaß diesen Lebensstil zu haben und er ist auch nicht teuer, so wie manche immer denken. Ich mache nur das, was mir Spaß macht und das wofür ich stehe, meine Grundauffasung ausleben, jeden Tag zu genießen. Und ich genieße jeden Tag. Aber es war nicht immer so...

Vor einer gewissen Zeit verschwammen die Tage für mich nur so ineinander. Es war kein Licht am Ende des Tunnels. Ich habe für mein Leben einfach schwarz gesehen. Ich habe oft darüber nachgedacht mein Leben einfach zu beenden und habe auch schon zwei "Testläufe" unternommen um zu sehen wie es vielleicht später einmal wird. Ich nahme vermehrt Schlaftabletten ein mit denen man sprichwörtlich "einen Elefanten einschläfern konnte". Ich habe versucht mir ein Messer ins Bein zu rammen um zu spüren, wie groß der Schmerz ist, aber ich habe mich nie getraut es wirklich zutun...

Es gab für mich nur noch einen Gedanken "Wie schnell komme ich hier raus und was kann ich tun um meinem Leid ein Ende zu setzen?". Doch dann kam die Wende. Ich habe mit meinem damaligen Freund den Film "In meinem Himmel" geschaut und das war es, was ich brauchte um die Augen zu öffnen. Es ging in dem Film um eine Mädchen, das ermordet worden war und nun in der Zwischenwelt "lebte". Sie konnte sehen, wie ihre Familie trauerte und wie verzweifelt sie waren und da kamen bei mir die Gedanken ins rollen, wie meine Familie wohl reagieren würde. Als der Film dann vorbei war weinte ich. Ich weinte sehr stark und sehr lang. Ich war total verzweifelt und entsetzt. Ich hatte tatsächlich darüber nachgedacht meine Familie im Stich zu lassen. Es war der Horror, diese Gefühl...

Und ich dachte sehr viel über den Tod und seine Folgen nach.

Meine Vorstellung von dem Tod gleicht einer Sommernacht. Schön warm und klar und alles steht einfach einen Moment still. Ein voller und heller Mond wartet auf mich und schaut mich erwartungsvoll an. Mir scheint es, als ob er nur auf mich warten würde. Alles ist vollkommen still und eine wohlige Wärme überkommt mich. Ich fühle mich schwerelos, sorgenfrei und glücklich.

Nichts ist vollendent, nichts bis auf den Tod. Aber ich stelle ihn mir als etwas Schönes vor und das nimmt mir die Angst. 

"Willst du das Leben genießen, dann richte dich auf den Tod ein." - Das ist meine Devise.

Sterben hin oder her. Ich habe keine Angst und ich denke auch, dass diese Furchtlosigkeit vor dem Ende des Lebens mich so lebensfroh macht, denn ich zerbreche mir den Kopf darüber wann ich sterbe, sondern sage, dass es zum Leben dazu gehört. Wir können es sowieso nicht verhindern.

Also, 

Warum nicht anfangen zu leben ohne Furcht? 

Warum nicht jeden Tag genießen, als ob es der letzte wäre?

Es öffnet einem die Augen zur Wirklichkeit, zur Realität. 

Es ist ein Ausbruch aus einer Traumwelt und ein Durchbruch in ein bodenständiges Leben!

Du kannst das auch: das Leben genießen!
Wir können es auch und wir können es gemeinsam, denn 

 

 

Wir sind GEMEINSAM verrueckt!

4 Kommentare 28.1.15 13:43, kommentieren

28.01.2015

"Man sollte das Unmögliche versuchen um das Mögliche zu erreichen."

28.1.15 12:41, kommentieren