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16.02.2015

"Willst du das Leben genießen, dann richte dich auf den Tod ein!"

1 Kommentar 16.2.15 21:14, kommentieren

Dem Tod sehr Nahe !

Hallo liebe Freunde!

Tut mir leid das ich die letzten Wochen nicht geschrieben habe aber ich musste mein Leben erstmal wieder selbst in den Griff bekommen. Die letzten Wochen sind einfach nur so an mir vorbei gerast ohne das ich irgendwas davon mit bekommen habe. Ich führte ein Leben mit Tunnelblick, nein ... Ich würde es eher als das Leben durch jemand anderes Augen beschreiben. Ich habe mich sehr viel mit mir selbst beschäftigt und habe mich so sehr in die letzte Ecke meines Kopfes zurückgezogen, dass ich nicht gemerkt habe wie die Zeit verging. Ich leide im Moment sehr unter dem Dauerstress den ich hatte und der auch noch auf mich zu kommt. Ich habe mein Leben, wie gesagt, durch die Augen eines anderen wahrgenommen und hatte nicht das Gefühl, dass es meine eigenen sind. 

Außerdem hatte und habe ich viel auf der Gefühlsebene an Schlachten, die es zu schlagen gibt. Ich fühle mich im Moment sehr einsam und ziehe mich deshalb noch mehr zurück. Meine Musik, die mir sonst so viel gibt, kann mir auch nichts mehr geben. Das einzige was bleibt ist die Leidenschaft für Trecker. Habe gestern auch wieder einen Trecker vor die Tür gestellt bekommen den ich fertig machen soll für dem TÜV und ich habe sofort angefangen. Es sind zwar nur Kleinigkeiten aber das Öl und der Dreck an den Händen lassen mich wieder ich sein. 

Wir waren letzte Woche auf einem Lehrgang und mussten dort Motoren etc. auseinander nehmen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht nur bin ich für das Internatsleben nicht geschaffen. Ich kann mein Bild als "coole Schrauberbraut" nicht lange halten und es fällt mir immer schwerer "Normal" zu sein. Das Ende vom Lied war, dass ich Mittwoch Nacht, kurz vorm zu Bett gehen, zusammen gebrochen bin. Ich wollte mir grade die Zähne putzen als es bei mir schwarz wurde. Als der Nachtwächter mich fand lag ich gegen die Badezimmertür gelehnt im Schneidersitz auf dem Boden und hatte meinen Finger im Mund. Ein Grausames Bild muss das gewesen sein. Jedenfalls war es einfach eine Physische Reaktion auf den Psychischen Stress. Ich habe mich bis jetzt immer noch nicht davon erholt. Außerdem sind meine Kräfte am Ende aber innerlich bin ich wild wie eine Raubkatze. Sehr gefährlich und sehr geladen, bereit jeden Augenblick loszuschnellen und dem Widersacher den Gar aus zu machen. 

Ich bin um ehrlich zu sein dem Tod näher als dem Leben. Ich habe keine Erklärung für mein momentanes Leiden und verstehe auch nicht warum ich die Welt durch andere Augen sehe bzw ich das Gefühl habe dieser Ausblick sei mir fremd !? 

Es kostet mich im moment alles so tierisch viel Kraft und ich weiß nicht wie es weiter gehen soll... 

Entschuldigt bitte dass ich erst jetzt Zeit gefunden habe aber ich denke auch mal, dass der Großteil von euch mich versteht. 

Und außerdem ist die Nähe zur Krankheit ja auch grade DAS was meinen Blog aus macht. 

Tut mir wirklich leid. Ich schreibe euch jetzt wieder regelmäßiger!

Küsschen an Euch 

 

 

Wir sind GEMEINSAM verrueckt!

16.2.15 21:14, kommentieren

Mach dich nicht kleiner als du bist!

Guten Abend Leute, tut mir leid, dass ich gestern leider keine Zeit für euch gefunden habe aber ich war den ganzen Tag auf Achse. Ich habe mir wieder viele Gedanken gemacht und mir oft den Film "Vielleicht lieber morgen" angeschaut und mir ist wieder etwas bewusst geworden, was ich auch für euch sehr wichtig finde... Also ich hatte immer das Talent mich kleiner zu machen als ich bin um anderen zu gefallen und weil ich dachte, dass mich das im Leben weiter bringt aber das ist totaler Quatsch! Wir machen uns klein, weil wir das akzeptieren was wir zu verdienen glaube aber das ist Quatsch! Ich dachte immer, dass es meine Schuld sei, dass mein Ex-Freund mich betrogen hat aber jetzt ist mir klar, dass das gar nicht stimmt. Ich habe mich auf 53kg auf 1,70 m runter gehungert und dachte, das ich ihm dann besser gefalle und ich hasse mich dafür dass ich das gedacht habe. Es ist einfach totaler Quatsch sich für jemanden anderen klein zu machen. Das ist Blödsinn. Ich dachte auch, dass es mit mir und einem langjährigen Freund klappen würde, sprich Beziehung und sowas, aber er hat es abgelehnt, weil wir uns ja zu gut kennen würden. Pff... Mich hat es zu dem Zeitpunkt sehr runter gezogen und ich habe mich verletzt gefühlt aber jetzt kommt nach dem brennenden Schmerz die erfrischende Kälte. Es tut nicht mehr weh, denn mir wird klar, dass er es nicht wert ist und ich viel zu gut für ihn bin. Also warum darüber aufregen? Wenn man mal bedenkt, wie engstirnig und unflexibel manche Menschen sind, dann sind sie es auch nicht wert sich ein Abenteuer an die Seite zu holen. Ja genau: Abenteuer. Ich finde nämlich, dass Menschen wie du und ich ein Abenteuer in Menschenform sind. Mit uns wird es nie langweilig. Mal ist der Himmel zwar mit dicken Wolken verhangen aber dafür sind die Sonnenstrahlen manchmal stärker. Ich zum Beispiel bin ein sehr spontaner Mensch. Ich fühle mich immer noch so frei, wie ich euch die letzten Tage beschrieben habe. Ich habe zu einer sehr guten Freundin gesagt, dass wenn ich jetzt 18 wäre, sie abholen würde und dann mit ihr zum Strand fahren würde, dort gemütlich ein Bier trinken und dann, egal wie warm oder kalt, einfach johlend und schreiend und glücklich in die Nordsee rennen und mich frei fühlen. Praktisch vom Wasser den Beweis erwartend noch zu leben und das es wirklich WAHR ist, dass ich mir dieses Gefühl nicht vorgaukle sondern das es wirklich so ist! Es wäre nur wieder eine Bestätigung für das Gefühl der Schwerelosigkeit in der ich jetzt bin und ich fühle mich groß und unberechenbar. Ich fühl mich stark und bin glücklich und freue mich auf jede neue Herausforderung. Mir geht es richtig gut seitdem ich aufgehört habe mich klein zu machen. ICH BIN GROß UND ICH BIN ICH! Und ich sage dir: Mach dich nicht klein und akzeptiere nicht das was du zu verdienen glaubst! Akzeptiere das was du wirklich verdienst, nämlich DAS BESTE! Für andere mag es vielleicht arrogant klingen aber das ist es keineswegs. Es ist das, was wir Menschen mit einer psychischen Erkrankung, Frust und Kummer uns hart erarbeiten müssen und wieso klein bei geben wenn man eigentlich alles haben könnte was man haben will? Ich persönlich musste auch viel kämpfen und mir ist klar geworden, dass ich kein kleiner Fisch bin der sich mit allem was er bekommt zufrieden geben und dann still sein muss. Nein, dass bin ich nicht und werde ich auch nicht sein. Ich werde diejenige sein, die dir zeigt wie es sich lohnen kann mal über seinen Schatten zu springen, denn schau: Mir geht es so gut wie lange nicht mehr! Die Frage ist nur, ob du dir selbst helfen möchtest oder ob du bereit bist Hilfe anzunehmen um zu lernen wie man fliegt. Also, Willst du dich mit weniger zufrieden geben als du verdienst? Willst du aufhören immer nur klein zu sein? Willst du etwas bewegen und WILLST DU WISSEN WIE ES SICH ANFÜHLT ZU FLIEGEN? Wir sind GEMEINSAM verrueckt!

1 Kommentar 2.2.15 20:09, kommentieren

02.02.2015

"Es gibt immer etwas für das es sich zu kämpfen lohnt."

2.2.15 19:43, kommentieren